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Ambulanter Kinderhospizdienst

(2008, 2009, 2010, 2011 — Ambulanter Kinderhospizdienst)

„Sei nicht traurig, Mama“ sagte ein sterbendes Kind. Dieser tröstende Satz berührt zutiefst, weil ein sterbendes Kind nicht in unsere Vorstellungswelt passt. Es ist eines der schwersten Schicksale überhaupt, wenn Kinder aus ihren Familien gerissen werden. Das Hospiz Ulm unterstützt auf Wunsch betroffene Familien. In der Regel liegt das Haupt-Augenmerk der ausgebildeten Kinderhospiz-Mitarbeiter/-innen nicht auf dem sterbenden Kind, denn es wird meist von den Eltern selbst betreut.
Die Aufgabe des Hospiz Ulm ist hier vornehmlich, dem betroffenen Umfeld Hilfe und Zuwendung zu geben. Eltern, Geschwisterkinder, Großeltern, der Freund oder die Freundin des Kindes müssen mit dieser vernichtenden Situation umgehen und trotzdem (weiter-)leben. Hospiz-Mitarbeiter/-innen sind Stütze und Ratgeber, Ankerpunkt und Ansprechpartner/-innen. Der Ambulante Kinderhospizdienst setzt auch dann ein, wenn eine enge Bezugsperson stirbt und ein Kind beispiellose Trauer bewältigen muss. Wir unterstützten den ambulanten Kinderhospizdienst dahingehend, indem wir ideell und finanziell ein Programm mit geeigneten Künstlern auf die Beine stellen, das den betroffenen Familien ihre kaum erträgliche Situation hoffentlich mit ein wenig Abwechslung erleichtern wird.