Projekte 2018

Der 14. Musikmarathon. Dank zahlreicher Besucher:innen konnten wir die stolze Summe von 15.000,- EUR spenden. Wie erfüllt wir nach diesem Tag voller Energie, Liebe und Euphorie waren – gern denken wir daran zurück!

Auf einen Blick

  • Projekte: 6
  • Spendensumme: 15.000,- EUR
  • Bands: 20

Cicla e.V.

Projekte für Straßenkinder in Lateinamerika.

Fokus Leben e.V.

Förderverein für eine Arbeit unter Straßenkindern in Kampala, Uganda – auch „Kampala Straßenkids“ genannt. Die Arbeit des Vereins in der Hauptstadt Ugandas besteht seit 2006 und begann mit einer Suppenküche für Straßenkinder. Über die Jahre hat sich das soziale Projekt auf die Einbeziehung von Slumbewohnern und Alleinerziehenden ausgeweitet, der Fokus liegt stets auf Förderung, Bildung und praktischer Unterstützung.

Die Suppenküche hat nach schwierigen Jahren mit manchem erzwungenen Umzug heute ein eigenes Gelände, auf dem zukünftig ein festes Gebäude entstehen soll.

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AWO Ulm

Wir haben das Taschengeld für die jungen Bewohner einer Wohngruppe bei der AWO Ulm aufgestockt. Am besten beschreiben die minderjährigen geflüchteten Menschen selbst, was die Spende ermöglicht hat: Wir konnten so viel unternehmen, realisieren und in Bewegung setzen, was ohne Eure finanzielle Unterstützung nicht möglich gewesen wäre. Wir sind junge Flüchtlinge aus verschiedenen Ländern und sind alle im Jahr 2016/2017 nach
einer langen Reise mit vielen Hindernissen und Erlebnissen nach Ulm gekommen. Wir sind im Alter zwischen 16 und 20 Jahren, kommen aus Guinea-Bissau, Syrien, Pakistan, Afghanistan, Eritrea, Somalia, Albanien und dem Iran.

Wir haben ein neues Zuhause bekommen, die deutsche Sprache gelernt, gehen in die Schule und manche von uns haben auch schon eine Ausbildung begonnen. Ohne Familie hier zu sein ist nicht einfach, aber wir haben Unterstützung durch unsere Betreuer der AWO in Ulm. Sieben von uns sind in drei Wohnungen des betreuten Jugendwohnens untergebracht, vier von uns werden weiterhin ambulant betreut. Zum Leben erhalten wir monatlich einen
Regelsatz von der Jugendhilfe. Das reicht für die alltäglichen Dinge wie Essen, Kleidung und Hygieneartikel. Für Freizeitangebote oder den Besuch einer kulturellen Veranstaltung ist das Geld knapp. Nachdem wir von Euch Unterstützung bekommen haben, konnten wir im vergangenen Jahr viel gemeinsam unternehmen, aber auch Mitgliedsbeiträge für Vereine oder andere Einrichtungen bezahlen.

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Zentrum für Folteropfer

Etwa 40 Prozent der Geflüchteten in Europa sind Folterüberlebende oder wurden durch andere Formen der Gewalt schwer traumatisiert, etwa als zivile Opfer von Kriegen oder durch Erlebnisse auf der Flucht. Gleichzeitig befinden sie sich in einer Lebenssituation, in der ihnen abverlangt wird, mit Neuem und Unbekanntem umzugehen und sich in einem fremden Land und einer fremden Kultur zu integrieren. Menschen, die an einer Traumafolgestörung leiden, können das oft nicht ohne Hilfe. Das deutsche Gesundheitssystem ist auf die Opfer staatlicher Gewalt unzureichend vorbereitet. In Ulm und Neu-Ulm entstand deshalb auf Betreiben von Amnesty International 1992 eine Bürgerinitiative, die drei Jahre später unter dem Dach des RehaVereins für soziale Psychiatrie Donau-Alb die Gründung des Behandlungszentrums für Folteropfer Ulm (BFU) verwirklichen konnte.

Mit seiner Arbeit für Patientinnen und Patienten aus einer großen Region rund um Ulm hat sich das BFU seitdem bundesweit ein hohes Ansehen erworben. Ohne die Unterstützung aus der Bevölkerung und von Vereinen wäre das nicht möglich gewesen. Auch heute noch ist das BFU auf Spenden und Fördererbeiträge angewiesen.

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Umuofor

Unterkunft und Ausbildungsstätte in Umuofor. Unterkunft und Ausbildungsstätte für junge Frauen und Mädchen in Umuofor, Nigeria. Durch Terroraktionen der islamistischen Boko Haram Extremistengruppe sind hunderte junge Frauen zu Witwen und Kinder zu Waisen geworden.
Ihre Dörfer wurden niedergebrannt, das gesamte Hab und Gut entwendet. Aus dieser Not heraus, hat sich, durch Spenden finanziert, in der Gemeinde Umuofor eine wohltätige Hilfsorganisation entwickelt. Diese bietet Obdach in vielen Pflegefamilien, aber auch eine Perspektive durch Ausbildung in verschiedenen Berufen und Qualifikationsmöglichkeiten durch Schulbildung. Dies alles wird ehrenamtlich von vor Ort Ansässigen koordiniert.